Vorschau
Freitag, 8. November 2019, 19.30 Uhr
Erstaufführung der restaurierten englischsprachigen Originalversion
DEATH IN VENICE
Morte a Venezia / Tod in Venedig

Der Komponist Gustav von Aschenbach verbringt einen Urlaub in einem Luxushotel in Venedig. Er begegnet dort dem polnischen Knaben Tadzio, einem Kind von rätselhafter Schönheit, der er vollständig verfällt.

„Thomas Mann und Luchino Visconti, das ist die glückhafte Begegnung zweier verwandt empfindender Künstler. Beiden ist das Bewußtsein gemein, die letzten Vollender eines Lebensgefühls, eines Kunstprinzips zu sein, das sie bis zu einer nicht mehr überbietbaren handwerklichen Perfektion zu steigern vermögen. So ist der Film Death in Venice (Tod in Venedig) mehr als eine der üblichen Literaturverfilmungen. Die Übereinstimmung Viscontis mit der Welt Thomas Manns führt zu einer so vollständigen Aneignung der Geschichte durch Visconti, daß der Film ganz aus der Autorität seiner Meisterschaft lebt. Er erschafft die Geschichte neu, indem er sie mit seinem Film noch einmal erzählt.” (Die Zeit.) - Ausgezeichnet u.a. mit dem 25th Annivesary Prize beim Festival in Cannes und dem Golden Globe für die beste Regie.

Italien / Frankreich 1970
Mit Dirk Bogarde, Björn Andresen, Silvana Mangano
Drehbuch: Luchino Visconti, Nicola Badalucco
Nach der Novelle von Thomas Mann
Regie: Luchino Visconti


Freitag, 29. November 2019, 19.30 Uhr
Originalversion (mit Untertiteln)
AD ASTRA
Ad Astra - Zu den Sternen

”Eine risikoreiche Raumfahrtmission, die zugleich von einer Vatersuche erzählt. James Grays erste Eskapade ins Sci-fi-Genre ist ein intimes Epos, das spektakuläre Schauwerte und Seelenerforschung verknüpft” (epd Film) - ”Daß Ad Astra mehr ist als ein bloßer weiterer Weltraumfilm (ernshafter als The Martian, mehr in der Gesellschaft verankert als Gravity), mehr auch als ein bloßer Brad-Pitt-Film (der den Film auch produziert hat), das liegt an den Bildern. Bilder, die so schön, so genau gebaut sind, solche Farben haben und so faszinieren, daß sie ganz unabhängig von jeder Geschichte ins Kino gehören.” (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung).

”James Gray ist kein anonymer Blockbuster-Regisseur, sondern ein renommierter Filmemacher, der die Filmgeschichte kennt und sein Handwerk als Ausübung einer Kunst begreift” (Süddeutsche Zeitung). Zu seinen besten Filmen gehören Little Odessa (1994), Two Lovers (2008), The Immigrant (2012) und The Lost City of Z (Die versunkene Stadt Z, 2016)

USA 2018
Mit Brad Pitt, Tommy Lee Jones, Liv Tyler, Donald Sutherland
Drehbuch: James Gray, Ethan Gross
Regie: James Gray